Service & Inspektion

Was gemacht wird und was es kostet, steht vorher fest.

Bei Rädern, die zum ersten Mal bei uns sind, machen wir grundsätzlich einen vollen Service. Nur so können wir den Fahrzustand und die Verkehrssicherheit verlässlich beurteilen.

Vor jeder Reparatur oder Inspektion schauen wir uns das Rad an und schreiben euch ein Angebot. Darin steht, welche Arbeiten anstehen und was sie kosten. Erst nach eurer Freigabe legen wir los. So ist der Preis vor der Durchführung bekannt und es gibt bei der Abholung keine Überraschungen.

01

Bestandsaufnahme

Wir prüfen das ganze Rad und halten fest, was technisch notwendig und was zusätzlich sinnvoll ist.

02

Angebot

Ihr bekommt die geplanten Arbeiten und Kosten schriftlich, bevor wir mit der Umsetzung beginnen.

03

Durchführung

Nur nach Freigabe.
Wenn später noch etwas auffällt, melden wir uns zuerst und ergänzen das Angebot.

Inspektionspreise

Was eine Inspektion kostet.

Alle Preise inklusive 19 % MwSt. Für Räder, die direkt bei uns gekauft wurden, gibt es 20 % Rabatt auf die Inspektion.

Fahrrad

130 €

E‑Bike

160 €

Cargo-Zweirad

230 €

Cargo-Dreirad

270 €
Was ist in der Inspektion enthalten?
  • Alle zugänglichen Schrauben nachziehen
  • Antrieb überprüfen
  • Reifendruck regulieren
  • Lichtanlage kontrollieren
  • Laufräder zentrieren
  • Schaltung prüfen und einstellen
  • Bremsen prüfen und einstellen
  • Kette oder Riemen spannen und fetten
  • Update der Antriebskomponenten
  • Recycling und Entsorgung
  • Schmiermittel und Reiniger

Bei Fahrrädern ohne elektrischen Antrieb entfällt das Update der Antriebskomponenten.

Reparaturen & Umbauten

Reparieren vor tauschen.

Wir übernehmen klassische Reparaturen genauso wie komplexere Umbauten – von Bremsen, Antrieb und Laufrädern bis zu individuellen Gepäck- und Transportlösungen.

Fahrräder & Lastenräder

Wir warten und reparieren Räder verschiedener Marken – auch wenn sie nicht bei uns gekauft wurden.

E-Bikes

Bei elektrischen Antrieben hängt der mögliche Service vom System, dem Diagnosezugang und der Verfügbarkeit von Ersatzteilen ab. Das klären wir bei Bedarf vor dem Termin.

Umbauten

Wir prüfen, welche Komponenten zusammenpassen und ob der Umbau technisch, sicher und wirtschaftlich sinnvoll ist. Proprietäre Teile und Sonderlösungen besprechen wir vorab.

14 €/AWbrutto · 1 AW = 6 Minuten

Das ist unser Brutto-Arbeitspreis für Reparaturen und für Arbeiten, die über den Umfang einer Inspektion hinausgehen. Benötigte Verschleißteile kommen zusätzlich dazu – nur nach eurer Freigabe.

Warum ist das so teuer?

Von 14 € brutto gehen 2,24 € als Umsatzsteuer ans Finanzamt. 11,76 € bleiben als Nettoumsatz – und davon bezahlen wir unter anderem:

  • Löhne und Gehälter
  • Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung
  • Bezahlten Urlaub, Feiertage und Krankheitstage
  • Schulungen und Fortbildungen
  • Zeit für Ausbildung, Anleitung und Kontrolle
  • Laden- und Werkstattmiete
  • Mietnebenkosten und Betriebskosten
  • Strom
  • Heizung
  • Wasser und Abwasser
  • Reinigung, Hygiene und ja: auch Klopapier
  • Betriebs-, Haftpflicht- und Inventarversicherungen
  • Beiträge zur Berufsgenossenschaft
  • Kammer- und Innungsbeiträge
  • Rundfunkbeitrag / GEZ
  • Genehmigungen, Konzessionen und Prüfgebühren
  • Werkstattsoftware, Warenwirtschaft und Kassensystem
  • Diagnosezugänge und Herstellerlizenzen
  • Buchhaltung, Lohnabrechnung und Steuerberatung
  • Karten- und Zahlungsanbietergebühren
  • Telefon, Internet, IT und Datensicherung
  • Website, Hosting und Datenschutz
  • Werkzeug und Spezialwerkzeug
  • Wartung und Kalibrierung von Werkzeugen und Maschinen
  • Werkstatteinrichtung, Maschinen und Inventar
  • Lagerbestand und dessen Finanzierung
  • Versand, Beschaffung und Retouren
  • Verbrauchsmaterialien, Schmiermittel, Reiniger und Arbeitskleidung
  • Entsorgung und Recycling
  • Nicht berechenbare Zeit für Angebote, Beratung, Bestellungen, Recherche, Dokumentation, Garantie und Kulanz
Aufgehängte Fahrradrahmen in der Werkstatt von endless bikesGeöffnete Werkzeugschublade in der Werkstatt von endless bikes

FAQ

Ablauf und FAQ.

Kurze Antworten zu Terminen, Annahme, zusätzlichen Befunden und den Rädern, die wir betreuen können.

Brauche ich immer einen Termin?

Für Inspektionen und planbare Reparaturen vereinbart ihr bitte einen Termin. Bei einer Panne oder einer kleinen Reparatur ruft am besten kurz an. Dann können wir direkt sagen, ob und wann wir euch dazwischenschieben können.

Ich habe mein Rad bei euch gekauft. Welche Wartungsintervalle gibt es?

Die erste Inspektion steht nach spätestens 500 Kilometern an. Dabei überprüfen wir noch einmal das komplette Fahrrad und stellen nach, was sich während der ersten Fahrten gesetzt hat. Diese erste Inspektion ist häufig die wichtigste. Deshalb geben wir darauf 50 Prozent Rabatt – wir möchten unterstützen, dass sie wirklich wahrgenommen wird. Danach empfehlen wir eine Inspektion pro Jahr. Bei einer hohen Fahrleistung von mehr als 4.000 Kilometern jährlich sind zwei Inspektionen sinnvoll. Bei bestimmten Naben- und Antriebssystemen kommt zusätzlich eine Nabenwartung alle 1.000 Kilometer hinzu.

Seid ihr eine Ausbildungswerkstatt?

Ja. Wir bilden aus, weil Wissen im Handwerk nur weiterlebt, wenn es weitergegeben wird. Unsere Auszubildende arbeitet unter Anleitung und übernimmt Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Ausbildung ist bei uns Teamarbeit: Wir besprechen die Arbeiten und prüfen sie gemeinsam. Trotzdem sind wir alle Menschen. Auch erfahrene Mechaniker:innen machen Fehler, und trotz sorgfältiger Kontrolle kann einmal etwas durchrutschen. Das schieben wir weder auf die Ausbildung noch auf einzelne Personen. Wir stehen für unsere Arbeit ein. Wenn sich nach der Abholung etwas nicht richtig anfühlt, meldet euch bitte und kommt nach Absprache wieder. Wir nehmen das ernst, schauen gemeinsam hin und kümmern uns darum.

Mein Fahrrad fühlt sich nach dem Werkstatttermin noch nicht richtig an. Kann ich noch einmal vorbeikommen?

Ja, unbedingt. Ihr habt gutes Geld für eure Reparatur bezahlt und habt das Recht darauf, dass anschließend alles wie besprochen funktioniert. Moderne Fahrräder sind hochkomplexe technische Produkte. Deshalb erleben wir immer wieder, dass bei unserer Probefahrt zunächst alles passt, sich nach ein oder zwei Wochen mit Wind, Wetter und Kopfsteinpflaster aber doch noch etwas setzt oder wieder schleift. Das ist bis zu einem gewissen Grad normal – sollte aber trotzdem nicht so bleiben. Meldet euch bitte zeitnah, beschreibt kurz, was euch auffällt, und kommt nach Absprache noch einmal vorbei. Wir prüfen das sorgfältig und kümmern uns darum. Das nehmen wir wirklich ernst: Kommt vorbei, wir sind da!

Welche Fahrräder nehmt ihr nicht an?

Wir nehmen keine vollgefederten Mountainbikes, keine High-End-Rennräder für Rennen mit Massenstart und keine Vintage-Rennräder an. Für diese Fahrräder gibt es Kolleg:innen mit dem entsprechenden Know-how und Werkzeug; wir setzen unseren Werkstattfokus bewusst an anderer Stelle. Außerdem übernehmen wir keine Arbeiten an Lastenrädern von Christiania, Bakfiets, Babboe, Nihola und Super Mighty. Bei diesen Rädern und Systemen stoßen wir bei Wartung, Ersatzteilen oder technischer Dokumentation regelmäßig an Grenzen. Wir möchten nur Arbeiten annehmen, die wir technisch, sicher und mit einem verlässlichen Ergebnis verantworten können. Fahrräder mit Pendix- oder Bafang-Antrieb oder gleichartigen Nachrüstmotoren nehmen wir nicht an. Wenn ihr unsicher seid, schickt uns gerne vorab Marke, Modell, Baujahr, eine kurze Beschreibung und ein paar Fotos.

Welche E-Bike-Antriebe könnt ihr betreuen?

Unser Werkstattfokus liegt auf Antrieben von Bosch und Shimano. Für beide Systeme haben wir die entsprechenden Schulungen absolviert, geregelte Diagnosezugänge und können Fehlerspeicher auslesen. Außerdem erhalten wir verlässlich technische Informationen, Software und Ersatzteile. Andere Motoren und Antriebssysteme können wir deshalb nicht gleichwertig betreuen: Der Herstellersupport für Werkstätten ist häufig deutlich schlechter, und der Zugang zu Diagnose, Updates oder technischen Unterlagen ist teilweise eingeschränkt oder gar nicht vorgesehen. Dann können wir Fehler nicht sauber auslesen und eine Reparatur nicht seriös versprechen. Ob wir an einem anderen System einzelne mechanische Arbeiten übernehmen können, klären wir vorab. Fahrräder mit Pendix- oder Bafang-Antrieb oder gleichartigen Nachrüstmotoren nehmen wir nicht an.

Nehmt ihr Versenderräder von Canyon, Rose oder Simplon?

Grundsätzlich ja – und wir schimpfen euch auch nicht dafür, dass ihr das Rad dort gekauft habt. Entscheidend ist nicht, wo ein Rad gekauft wurde, sondern ob Ersatzteile, technische Informationen und gegebenenfalls der Zugang zum Antriebssystem verfügbar sind. Schickt uns bitte vorab Modell, Baujahr und eine kurze Fehlerbeschreibung. Dann sagen wir euch, ob wir die Arbeit übernehmen können.

Was passiert, wenn bei der Arbeit noch etwas auffällt?

Dann arbeiten wir nicht einfach weiter. Wir melden uns, erklären den zusätzlichen Befund und ergänzen das Angebot. Erst wenn ihr die Mehrkosten freigegeben habt, machen wir weiter.

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